Magdeburg (dpa/vs) | Ein 28-Jähriger Mann ist in Magdeburg zu viereinhalb Jahren Haft und 5000 Euro Schmerzensgeld wegen Vergewaltigung verurteilt worden. Er war im Herbst 2014 maskiert über den Balkon seines Opfers eingebrochen und hatte die Frau im Schlaf überfallen, teilte das Landgericht Magdeburg am Dienstag mit. Der Fall gelte als besonders schwer, weil der Täter in die Wohnung des Opfers eindrang und damit einen sehr geschützten Raum verletzt habe. "Der Enkel des 51-Jährigen Opfers schlief während der Tat im Nebenraum", sagte Gerichtssprecher Christian Löffler.

Strafmildernd wirkte sich aus, dass der Mann die Tat früh gestanden hatte und sich bei dem Opfer mehrfach entschuldigte, berichtete Löffler weiter. Die Nebenanklage hatte sieben Jahre Haft gefordert.