Magdeburg (mf) l Zwei Männer im Alter von 37 und 39 Jahren müssen sich ab 27. März vor dem Magdeburger Landgericht wegen der Sprengung von mindestens drei Geldautomaten verantworten. Die "Harzer Gasbomber" hatten die Geräte in zwei Filialen in Quedlinburg und einer weiteren in Magdeburg in die Luft gejagt und größere Mengen Bargeld erbeutet. Ein weiterer Versuch in Seehausen in der Börde scheiterte aber. Die Polizei setzte im vergangenen Jahr eine gemeinsame Ermittlungsgruppe "Explosion" mit dem Landeskriminalamt ein. Zur Beobachtungen der beiden und an den Ermittlungen waren bis zu 100 Einsatzkräfte beteiligt. Ihnen gelang am 4. September die Festnahme, als die beiden aus dem Harz stammenden und in Magdeburg wohnenden Männer einen weiteren Automaten in Neundorf bei Staßfurt sprengen wollten. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Die Gesamtbeute soll 200.000 Euro betragen haben.