Halle (dpa) l Peter Fitzek, selbsternannter "König von Deutschland", hält die Gerichte weiter auf Trab - verliert aber erneut einen Prozess. Nach einer Verurteilung, weil er unerlaubt eine Krankenkasse betrieben hatte, ging es am Donnerstag am Verwaltungsgericht Halle um seine Fahrerlaubnis. Und die Richter entschieden, dass der Landkreis Wittenberg die Fahrerlaubnis zu Recht löschen ließ.

Da Fitzek den Staat nicht anerkennen will, hatte er sich für seine selbst geschaffene Monarchie einen eigenen Führerschein gebastelt. Die amtliche Fahrerlaubnis hatte er 2012 im Landratsamt zurückgegeben und erklärt, er wolle keine Geschäftsbeziehungen mehr mit der Bundesrepublik unterhalten. Die Führerscheinstelle interpretierte dies als Verzicht auf die Fahrerlaubnis und ließ sie beim Kraftfahrtbundesamt löschen.

Vor dem Amtsgericht Dessau-Roßlau soll er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in acht Fällen verantworten. Das Strafverfahren ist aber ausgesetzt, bis endgültig entschieden ist, ob er noch eine Fahrerlaubnis hat oder nicht. Fitzek will weiter Auto fahren.