Die Deutschen lieben südliche Dialekte. Das hat eine Umfrage des Partnerportals Friendscout24 ergeben. 26,2 Prozent der Deutschen finden Bayerisch (Boarisch) attraktiv. Auch Österreichisch kommt gut an. 17,3 Prozent empfinden diesen Dialekt als anziehend. Auf dem letzten Platz landeten der pfälzische Dialekt, knapp vor dem sächsischen.

Nach einer Mundart aus Sachsen-Anhalt sucht man in der Liste vergeblich. Wer nördlich der Ich-Ick-Linie wohnt, findet sich am ehesten bei der Berliner Schnauze wieder. Diesen Dialekt mögen 13,5 Prozent. Die imaginäre Trennlinie verläuft etwa entlang der Städte Wernigerode und Schönebeck. Es handelt sich bei der Sprache in Sachsen-Anhalt aber um regional gefärbtes Hochdeutsch und nicht um einen eigenen Dialekt. Dabei sind gerade die Magdeburger so stolz auf ihre fünf Arten, ein G auszusprechen. Der "Voreljesank in Machteburch" (Vogelgesang in Magdeburg) zeigt zum Beispiel eindrucksvoll, dass sich darunter kein einziges echtes G findet.