Magdeburg (lg/mf) l Im Prozess gegen zwei Tagesmütter in Magdeburg hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Plädoyer Geldstrafen und Berufsverbot beantragt. Den beiden angeklagten Frauen wird vorgeworfen, Kinder misshandelt zu haben. Sie sollen kleinen Kindern unter anderem Erbrochenes und Toilettenpapier in den Mund gestopft, sie geschlagen und gequält haben. Die angeklagten Frauen streiten die Vorwürfe ab.

Auch die Nebenklage hat in der Verhandlungen am Donnerstagvormittag mindestens eine Geldstrafe gefordert. Im Laufe des Prozesses waren aber erhebliche Zweifeln an den Aussagen einiger Zeugen aufgetreten.