Stendal (dpa) l Eine Woche nach dem Verschwinden der fünf Jahre alten Inga aus Sachsen-Anhalt melden sich immer neue Hinweisgeber. Die Veröffentlichung eines zweiten Fotos des Mädchens habe noch einmal eine Vielzahl neuer Hinweise aus der ganzen Bundesrepublik erbracht, sagte ein Polizeisprecher.

Inga war am Abend des 2. Mai in einem Wald bei Stendal verschwunden. Nach einer erfolglosen tagelangen Suche in der Umgebung hält die Polizei eine Straftat für immer wahrscheinlicher.

Für Vermutungen, dass sich Inga in Berlin aufhalten könnte, gab es bislang keine Belege. Ausgewertete Videobänder von Überwachungskameras hätten keine Erkenntnisse gebracht, hieß es. Eine Touristin aus Baden-Württemberg hatte der Polizei gemeldet, sie habe das Kind vor einigen Tagen in Begleitung eines Mannes in einer Berliner U-Bahn gesehen.