Magdeburg. Bei der Landtagswahl am 20. März werden sich 281 Kandidaten um die 90 Sitze im Landtag von Sachsen-Anhalt bewerben. Der Landeswahlausschuss bestätigte gestern einstimmig die Wahlvorschläge von 13 Parteien.

Um die Zulassung hatten sich zunächst 16 Parteien beworben. DKP und Republikaner hatten jedoch keine Landeslisten mit Wahlvorschlägen eingereicht und werden deshalb nicht auf den Stimmzetteln erscheinen. Die 7 und 8 bleiben daher am 20. März "Leernummern".

Ebenso ergeht es der Wahlvorschlagsnummer 6. Hier sollte die Partei Allianz für Bürgerrechte - AfB stehen. Die Partei konnte jedoch nur 126 gültige Unterstützer-Unterschriften statt der geforderten 1000 Unterschriften vorweisen. "Deshalb musste der Landeswahlausschuss den Wahlvorschlag dieser Partei zurückweisen", sagte gestern Landeswahlleiter Klaus Klang.

Die Landeswahlvorschläge folgender Parteien wurden zugelassen (in Klammern die Anzahl der Kandidaten): 1. CDU (51), 2. Die Linke (37), 3. SPD (44), 4. FDP (21), 5. Grüne (22), 9. Freie Wähler (34), 10. KPD (11), 11. MLPD (12), 12. NPD (19), 13. ÖDP (5), 14. Tierschutzpartei (9), 15. Piratenpartei (11), 16. Sarazzistische Partei – für Volksentscheide SPV Atom-Stuttgart21 (5).

Die fünf etablierten Parteien (im Landtag oder Bundestag vertreten) brauchten keine Unterstützer-Unterschriften zu sammeln. Bis auf die AfB reichten die übrigen Parteien Listen mit Unterschriften zwischen 1028 (Sarrazzistische Partei) und 1678 Stück (Freie Wähler) ein.

Gegenüber der Landtagswahl von 2006 ist die Zahl der Kandidaten deutlich zurückgegangen. Damals hatten sich 530 Frauen und Männer aus 17 Parteien den Wählern gestellt. Wegen der Überhangmandate hat der 5. Landtag 97 Sitze.