Bad Harzburg (dpa). Eine in diesem Winter mit einem Sendehalsband ausgerüstete freilebende Luchsin liefert seit Wochen regelmäßig Funkdaten über ihren Aufenthaltsort. Das Tier bewege sich im Raum Bad Harzburg/Wernigerode, sagte der Leiter des Harzer Luchsprojektes, Ole Anders. Experten des Nationalparks hatten das freilebende Tier Ende 2010 in der Nähe von Bad Harzburg mit dem Sender ausgestattet.

Zuvor hatten schon vier andere freilebende Harzer Luchse GPS-Halsbänder bekommen. Davon arbeitet allerdings nur noch das Gerät einer im Ostharz umherziehenden Luchsin. Ein mit Sender ausgerüstetes männliches Tier war 2010 bei einem Kampf mit einem Rivalen ums Leben gekommen. Die GPS-Halsbänder der beiden weiteren männlichen Luchse funktionieren nicht mehr, weil die Batterien leer sind. Beide Tiere leben allerdings noch. Das Wiederansiedlungs-Projekt im Harz läuft seit dem Jahr 2000. In den ersten Jahren wurden nach und nach 24 zumeist aus Wildparks stammende Luchse ausgewildert.