Wolmirstedt. Großer Bahnhof gestern für Horst Koy. Als der Wolmirstedter am Nachmittag ins Kurfürst-Gymnasium kam, erwartete ihn eine Abordnung vom Deutschen Roten Kreuz. Denn Koy spendete bereits zum 150. Mal Blut. Eine landesweit selten hohe Zahl an Spenden, die der 69-Jährige bisher leistete.

Alles begann 1965. Sein Arzt hätte ihm das Blutspenden empfohlen. Also begleitete der ehemalige Dreher seine Kollegen – und blieb dabei. Im Laufe der Jahre hat Horst Koy nicht nur 75 Liter Lebenssaft gespendet, sondern damit auch vielen Menschen geholfen. "Der humane und soziale Aspekt ist nur das eine. Dazu kommt, dass man als Blutspender selbst ständig ärztlich kontrolliert wird und so relativ sicher lebt", bilanziert er. Da die Altersgrenze für Blutspender aufgehoben wurde, will Koy weitermachen. Blutspenden werden zu jederzeit dringend gebraucht, sagt auch der Chef der Magdeburger Blutbank, Prof. Marcel Heim, der ebenfalls den Spender lobte.