Magdeburg (dpa/vs). Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt ziert sich die SPD. Während die CDU offen für die Fortsetzung von Schwarz-Rot wirbt, wollen sich die Sozialdemokraten Zeit lassen. Am Tag nach der Landtagswahl tauchte die SPD-Spitze in Sachsen-Anhalt erst einmal ab. Die CDU wartete vergeblich auf ein klares Bekenntnis der Sozialdemokraten für eine Fortsetzung der schwarz-roten Koalition, doch von der SPD kam erst einmal nicht viel. "Heute Abend tagt der Vorstand", hieß es, während Parteichefin Katrin Budde und Spitzenkandidat Jens Bullerjahn zur Analyse der Landtagswahl bei der SPD-Spitze in Berlin waren. Die Strategie scheint klar: Die SPD hält zwar an ihrer Ansage fest, keinen Ministerpräsidenten der Linken zu wählen, will eine Fortsetzung der Koalition mit der CDU aber nicht zum Nulltarif. Vor allem in bildungs- und in sozialpolitischen Fragen gehen die Positionen der bisherigen Bündnispartner auseinander.
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