Wernigerode (dpa/vs). Große Ziele im Harz: Drei Viertel des Nationalparks sollen bis zum Jahr 2022 sich selbst überlassen und auf diese Weise zum Urwald werden, den Menschen auf Wegen erleben können. Das ist der wesentliche Inhalt des ersten länderübergreifenden Nationalpark-Planes in Deutschland. Er soll am Freitag während der Feier zum fünften Jahrestag der Vereinigung der beiden Harz-Nationalparke von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Kraft gesetzt werden. In der künftigen Harzer Wildnis werde vermutlich schon bald der erste freilebende Wolf auftauchen, sagte Nationalpark-Leiter Andreas Pusch.