Magdeburg (dapd). Der Bahnverkehr in Mitteldeutschland ist gestern durch den zweiten Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erheblich beeinträchtigt worden. Allein in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hätten sich rund 200 Lokführer der Deutschen Bahn an dem Ausstand beteiligt, teilte die Bahn mit.

Von der dreistündigen Streik-aktion waren in Mitteldeutschland 80 Prozent aller Nahverkehrszüge betroffen. Mehr als 200 Zugfahrten mussten vollständig oder auf Teilstrecken gestrichen werden. Auf zahlreichen bestreikten Verbindungen wurde kurzfristig der Verkehr mit Bussen aufrechterhalten.

Auch bei anderen Bahnunternehmen hatte der Streik Auswirkungen. Wegen des Warnstreiks kam es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs beim HarzElbeExpress, wie dessen Betreiber Veolia mitteilte. Auch Veolia setzte Busse ein, um einen Notverkehr anbieten zu können. Meinung I