Magdeburg (dpa). Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl sind die technischen Vorbereitungen für die Übermittlung der Zahlenflut weitgehend abgeschlossen. Ein Test, bei dem fiktive Ergebnisse aus den 45 Wahlkreisen an das Statistische Landesamt übermittelt wurden, habe keine Probleme aufgezeigt, sagte Landeswahlleiter Klaus Klang.

"Der Test ist gut gelaufen. Wir haben keine Havarie gehabt. Wir haben Zahlen-Spielmaterial in alle 45 Wahlkreise geschickt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt mussten diese Ergebnisse an das Statistische Landesamt übermittelt werden", erklärte Klang. Einen weiteren Probelauf soll es am 10. März geben.

Sollte es auch am Tag der Landtagswahl (20. März) keine technischen Probleme geben, könnte das vorläufige amtliche Endergebnis früher vorliegen als 2006. Damals hatte Klang das Resultat gegen 23.30 Uhr bekanntgegeben. Am Wahlabend müssen dieses Mal parallel zum Landtagswahlergebnis nur neun Bürgermeister-Direktwahlen ausgezählt werden.

Sie finden in Mansfeld (Landkreis Mansfeld-Südharz), Hohenmölsen, Osterfeld (Burgenlandkreis), Landsberg, Kabelsketal (Saalekreis), Stadt Oberharz am Brocken (Landkreis Harz), in den Gemeinden Barleben, Niedere Börde sowie in Rogätz der Verbandsgemeinde Elbe-Heide (Landkreis Börde) statt. In Gräfenhainichen wird der Ortschaftsrat gewählt und in Burgliebenau der Ortschaftsrat ergänzt. In Magdeburg sind die Wahlberechtigten aufgerufen, am Bürgerentscheid zum "Wiederaufbau der Ulrichskirche" teilzunehmen.