Magdeburg (dapd). Die FDP in Sachsen-Anhalt will Hartz-IV-Empfänger zur Sanierung der Entwässerungsgräben einsetzen. Es müsse eine schnelle und unkomplizierte Lösung bei der Bekämpfung der hohen Grundwasserstände im Land gefunden werden, sagte Fraktionschef Veit Wolpert. Daher sollten die Langzeitarbeitslosen kurzfristig und zeitlich befristet aushelfen. Langfristig seien jedoch die zuständigen Unterhaltungsverbände in der Pflicht.

Der Grundwasserpegel liegt in weiten Teilen des Landes über dem langjährigen Durchschnitt. Einen Grund sieht die Landesregierung in den überdurchschnittlich starken Niederschlägen der vergangenen Monate und Jahre.