Veit Wolpert hat im vergangenen Jahr seine langjährige Lebenspartnerin Elke geheiratet. Die gelernte Kauffrau kümmert sich derzeit zu Hause um den einjährigen gemeinsamen Sohn Florian. Elke Wolpert beantwortete Fragen von Volksstimme-Redakteur Oliver Schlicht zum Zusammenleben mit ihrem Mann.

Volksstimme: Frau Wolpert, bis zur Geburt ihres Sohnes waren Sie berufstätig. Sind Sie ein Freund von gesetzlichen Frauenquoten in Unternehmen?

Elke Wolpert: Ja, durchaus. Aus eigener Erfahrung kenne ich Unternehmen, in denen Frauenquoten helfen können, geschlechterspezifische Vorurteile abzubauen. Auch wenn klar ist, dass keine Frau einen Arbeitsplatz bekommen will, nur weil sie eine Frau ist.

Volksstimme: Wie sieht es mit der Arbeitsteilung bei Familie Wolpert aus? Vor welcher Arbeit im Haushalt drückt sich ihr Mann gelegentlich?

Elke Wolpert: Er drückt sich kaum vor Arbeiten, aber ihm fehlt das Händchen für Grünpflanzen. Da wird schon mal der Ficus ertränkt, während die Azalee die Blätter abwirft. Aber mit der richtigen Arbeitsteilung umschiffen wir dieses Problem.

Volksstimme: Verraten Sie uns eine Speise, auf die sich Ihr Mann am Wochenende besonders freut.

Elke Wolpert: Mein Mann liebt große Salate. Ebenso freut er sich über ein gut gebratenes Steak.

Volksstimme: Schwingt ihr Mann auch gelegentlich selbst den Kochlöffel?

Elke Wolpert: Ja durchaus, am Wochenende immer. Veit ist ein begeisterter Hobbykoch. Besonders, wenn es darum geht, Fleisch zu braten, überlasse ich ihm gern die Küche.

Volksstimme: Gehen Sie gern shoppen? Welche Einkaufssünde hat Sie persönlich zuletzt glücklich gemacht und wie viel hat sie gekostet?

Elke Wolpert: Ich lege keinen großen Wert auf besonderen Luxus. Wenn, dann gönne ich mir gute Pflegeprodukte. Wichtig ist mir dabei aber, dass die Firmen auf Tierversuche verzichten. Daher sind die Produkte meist etwas teurer, so wie die letzte Gesichtscreme, die ich mir gekauft habe. Sie hat 20 Euro gekostet.

Volksstimme: Sie leben bereits seit 1994 in Sachsen-Anhalt. Was schätzen Sie an den Menschen hierzulande?

Elke Wolpert: Ich habe die Sachsen-Anhalter besonders für ihre freundliche Offenheit schätzen gelernt. Wir haben hier viele gute Freunde gefunden. Auch sind die Menschen im Land unkompliziert, das ist einfach angenehm.

Volksstimme: Und was ärgert Sie an ihnen zuweilen?

Elke Wolpert: Sie stehen mir zu früh auf. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass Arbeitstage in Sachsen-Anhalt auch schon mal um 6.30 Uhr beginnen können.