Magdeburg (dpa/vs). Sachsen-Anhalt hat Opfern der Atomkatastrophe in Japan klinische Hilfe zugesagt. "Wenn es Bedarf gibt, werden wir solidarisch sein", sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. In den beiden Universitätskliniken in Magdeburg und Halle sowie im städtischen Krankenhaus in Dessau-Rosslau gibt es zusammen 40 Betten für Strahlenopfer. Er betonte, bislang gebe es keine Anfrage der Bundesregierung zur Bereitstellung von Klinikkapazitäten. Im Falle der Nutzung müsse zunächst Japan beim Bund um Hilfe nachfragen.