Magdeburg (dpa/vs). Die Magdeburger entscheiden am Sonntag über den Wiederaufbau der zu DDR-Zeiten gesprengten Ulrichskirche. Dabei geht ein tiefer Riss durch die Bevölkerung. Die einen wollen die große Grünfläche im Stadtzentrum lassen wie sie ist und lehnen die Kopie einer seit Jahrzehnten verschwundenen Kirche ab. Die anderen hoffen auf eine Bereicherung des Stadtbildes und einen touristischen Entwicklungsschub. Ein Verein will die Baukosten von geschätzten 30 Millionen Euro allein aus Spendengeldern finanzieren. Die Gegner des Wiederaufbaus haben den ersten Bürgerentscheid in der Stadt erwirkt. Die Ulrichskirche war 1956 gesprengt worden.

Um den Neuaufbau der Ulrichskirche zu verhindern, müssen rund 50 000 Magdeburger Wahlberechtigte ihr Kreuz bei "Ja" machen. Zugleich muss die Zahl der "Ja"-Stimmen größer sein als die Zahl der abgegebenen "Nein"-Stimmen.

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