Die Helmholtz-Gemeinschaft ist Träger von 17 naturwissenschaftlich-technisch und medizinisch-biologisch ausgerichteten Forschungszentren in Deutschland.

Eines davon ist das Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit Hauptsitz in Leipzig und weiteren Standorten in Magdeburg und Halle.

Das UFZ entwickelt Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen zu sichern.

Mit dem Projekt TERENO (Terrestrial Environmental Observatories, Festland-Umwelt-Observatorien) will die Helmholtz-Gemeinschaft die Auswirkungen des Klimwandels auf lokale Ökosysteme erforschen.

Dazu werden in den nächsten 15 Jahren Daten erhoben, mit denen die Forscher Modelle für verbesserte Vorhersagen von Klimaveränderungen entwickeln wollen.

An dem Projekt sind sechs Helmholtz-Zentren beteiligt: neben dem UFZ die Forschungszentren Jülich und Karlsruhe, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Helmholtz-Zentrum München und das Deutsche Geo-Forschungszentrum Potsdam.

Die vier Observatorien decken Regionen mit unterschiedlichen Besonderheiten ab: – Im Nordostdeutschen Tiefland drohen Gewässer und Moore aufgrund einer zunehmenden Trockenheit auszutrocknen. – In der Harz-Region gilt es für einen Großteil des Flusssystems als unwahrscheinlich, einen guten ökologischen Zustand zu erreichen. – Die Niederrheinische Bucht ist geprägt von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. – Im Alpenvorland haben selbst geringfügige Klimaänderungen erhebliche ökologische Folgen.