Magdeburg (dpa). Die sich abzeichnende CDU/SPD-Koalition in Sachsen-Anhalt kann auf 536630 Stimmen bauen. Das ist die Zahl der Zweitstimmen, die die beiden Parteien bei der Landtagswahl am 20. März zusammen bekommen haben. Das geht aus dem gestern vom Landeswahlausschuss in Magdeburg veröffentlichten endgültigen Endergebnis hervor.

Im Vergleich zum vorläufigen Resultat vom Wahlabend gebe es geringe Veränderungen, die sich nicht auf die prozentuale Stimmenverteilung auswirkten, sagte Landeswahlleiter Klaus Klang.

Die CDU erreichte demnach 32,5 Prozent (323019 Zweitstimmen), die Linke 23,7 Prozent (235011), die SPD 21,5 Prozent (213 611) und die Grünen 7,1 Prozent (70922). Die FDP kam mit 3,8 Prozent nicht wieder in den Landtag, auch die rechtsextreme NPD blieb mit 4,6 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Im neuen Landtag, der voraussichtlich am 19. April erstmals zusammenkommt, ist die CDU mit 41 Abgeordneten wieder stärkste Kraft. Die Linke stellt 29 und die SPD 26 Abgeordnete. Die Grünen ziehen mit neun Abgeordneten in den Landtag ein.