Nachterstedt (dpa). Heftiger Wind hat am Donnerstag die Arbeiten zur Erkundung des Gewässerbodens im Concordiasee bei Nachterstedt verhindert. Bei Windstärke 5 bis 6 durften aus Sicherheitsgründen keine schwimmenden Plattformen auf den See gezogen werden, teilte der Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- und Sanierungsgesellschaft mit. Mit den Untersuchungen soll geklärt werden, warum es dort im Juli 2009 zu einem verheerenden Erdrutsch kam. Von den Plattformen aus werden zunächst Sonden in den Grund gelassen, um Erkundungsbohrungen vorzubereiten. Die 18 Bohrungen bis in 100 Meter Tiefe sollen voraussichtlich mehrere Monate dauern. Im Juli 2009 war in Nachterstedt eine Böschung abgerutscht und hatte mehrere Häuser in die Tiefe gerissen. Drei Menschen starben.
Mehr dazu lesen Sie am Freitag in Ihrer Volksstimme.