Der Fingerabdruck (oder das Daktylogramm) ist ein Abdruck der Papillarleisten am Endglied eines Fingers (Fingerkuppe bzw. Fingerbeere). Da bisher keine zwei Menschen mit dem gleichen Fingerabdruck bekannt sind, geht man von der Einzigartigkeit des Fingerabdrucks aus.

Erstmals zum Einsatz kam der Fingerabdruck am 28. Juli 1858. Der erste Europäer, der den Fingerabdruck einsetzte, um seinen Verträgen Gültigkeit zu verleihen, war der Engländer William Herschel.

Als Erfinder der Identifizierung von Personen durch Fingerabdrücke gelten jedoch der englische Naturwissenschaftler Francis Galton und der argentinische Kriminologe Juan Vucetich. Die Sicherung von Fingerabdrücken mit Hilfe der sogenannten "Lackfilm-Methode" geht zurück auf den Geologen Ehrhard Voigt, der sie um 1930 erfand.