Magdeburg (dpa/vs). Ein Jahr nach dem Rücktritt des Stasi-Landesbeauftragten Gerhard Ruden steht die Ernennung seines Nachfolgers weiter infrage. Grund ist ein juristischer Streit, mit dem sich das Bundesverfassungsgericht und das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg beschäftigen. Das Bundesverfassungsgericht hat noch nicht festgelegt, wann es sich mit dem Fall befassen wird. "Wir können noch keinen zeitlichen Horizont absehen", sagte am Dienstag Gerichtssprecherin Judith Blohm.