Dresden (dpa). Etwa 286.000 frühere DDR-Bürger der Jahrgänge 1946 bis 1974 haben ihr Rentenkonto noch nicht vollständig geklärt. Dies könne zu dauerhaften Lücken in den Versicherungsbiografien und damit zu geringeren Rentenansprüchen führen, weil Ende 2011 die Aufbewahrungsfrist für DDR-Lohnunterlagen endet, berichtet die "Sächsische Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion. Laut Rentenversicherung müssen noch zwölf Prozent der rund 2,3 Millionen Betroffenen ihre Arbeits- und Versicherungsbiografie in der DDR rasch klären. Ab 2012 können alle derzeit noch bei Arbeitgebern und in Archiven lagernden DDR-Lohnunterlagen vernichtet werden.