Magdeburg (dpa/vs). Nach dem Tod des Terroristenführers Osama bin Laden hat das Innenministerium in Sachsen-Anhalt keine Hinweise auf eine verschärfte Sicherheitslage im Land. Man sei aber sensibilisiert und werde reagieren, falls es notwendig sei, erklärte Sprecherin Anke Reppin am Montag. Auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte erklärt, er habe keine Hinweise auf eine erhöhte Terrorgefahr, könne aber keine Entwarnung geben. Die Vereinigten Staaten warnten ihre Staatsbürger vor Racheakten. Eine Spezialeinheit der USA hatten den Al-Kaida-Chef knapp zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in Pakistan getötet.