Das Mega-Ei 2011 ist Geschichte: Die Hörerhitparade von Radio SAW, Mitteldeutscher Zeitung und Volksstimme ist gelaufen, und die beiden Osterfeuerpartys sind gefeiert. Eine davon stieg in Lützen bei Bad Dürrenberg. Im Norden Sachsen-Anhalts strömten die Menschen nach Klötze, um Altstar Ute Freudenberg und Frida Gold zu hören.

Klötze. Darf’s denn auch ein bisschen mehr sein? In diesem Fall: Auf jeden Fall. Während Klötzes Bürgermeister Matthias Mann vor der Osterfeuerparty von Radio SAW und Volksstimme in seiner Stadt noch von 2000 bis 3000 Besuchern ausging, schätzt SAW-Moderator Volker Haidt die Zahl derer, die im Laufe des Abends das Areal unterhalb des Zinnbergs besucht haben, auf "mindestens 6000". Ebenfalls als Moderator auf der Bühne stand Ted Stanetzky, der ebenso wie Haidt in ein flauschiges und für diesen Abend mutmaßlich viel zu warmes Osterhasenkostüm schlüpft.

Bestes Ausgehwetter

Nicht allein bestes Ausgehwetter hat die Altmärker und zahlreiche Gäste von auswärts auf das Festgelände gelockt. Es ist vor allem das Programm, das am Ostersonnabend zieht. Allen voran Ute Freudenberg, die gleich um 19 Uhr auf die Bühne kommt und die gerade erst am Tag zuvor ihr neues Duettalbum "Ungeteilt" gemeinsam mit Christian Lais auf den Markt gebracht hat.

Doch bekannt ist sie bei den Menschen jeden Alters auf dem Festplatz vor allem für ein Lied: "Jugendliebe", dem Titel, mit dem sich die heute 55-Jährige im Jahr 1979 ins Gedächtnis des Landes gesungen hat. Und so verwundert es kaum, dass die Zuhörer gerade bei diesem Titel begeistert sind. "Ich danke euch, denn dank euch ist die ,Jugendliebe‘ doch so etwas wie eine Hymne geworden!", ruft die Weimarerin ihren Gästen zu.

Kein Wunder, dass sie, die im kommenden Jahr ihr 40. Bühnenjubiläum feiert, mit diesem Titel in diesem Jahr von den Lesern der großen Tageszeitungen Sachsen-Anhalts und den Hörern von Radio SAW auf den ersten Platz der Mega-Ei-Hitparade gewählt worden ist und dass sie bei der Zugabe nach einer Dreiviertelstunde mit genau diesem Titel noch einmal antritt. Es gibt indes nur eine Zugabe, denn zum einen kratzt der Rauch des Osterfeuers ein paar hundert Meter weiter an den Stimmbändern von Ute Freudenberg, außerdem muss sie an diesem Abend noch nach Lützen, dort auf der zweiten Osterfeuerparty einen weiteren Auftritt absolvieren.

Zweiter heiß erwarteter Auftritt des Abends ist die Band "Frida Gold", die im vergangenen Jahr mit ihrem Titel "Zeig mir wie du tanzt" berühmt geworden ist und die derzeit mit "Wovon sollen wir träumen" Erfolge feiert.

Aus dem Konzept

Erfolge auch bei den Fans des Abends: "Ihr bringt mich mit euerem Kreischen ganz aus dem Konzept", sagt Alina Süggeler zwischendurch frei heraus zu den jungen Zuhörerinnen, die in den ersten Reihen stehen. Die Frontfrau der Band gibt ein sympathisches Bild ab, frei von Starallüren – ebenso wie ein paar Stunden zuvor noch Ute Freudenberg.

Umrahmt wird der Abend von den Radio-SAW-Dancern, von der Liveband "Atemlos", DJs und dem Zeitungsspiel des Volksstimme-Teams.

   

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