Magdeburg (dpa). Mehrere tausend Menschen haben in Sachsen-Anhalt am Wochenende bei den traditionellen Osterfeuern miteinander gefeiert. Nur vereinzelt kam es dabei zu Zwischenfällen. Wie ein Polizeisprecher in Burg am Montag mitteilte, gingen beim Osterfeuer in Burg am Samstagabend 30 Anhänger der rechten und linken Szene aufeinander los. Die Polizei konnte die Gruppen jedoch rechtzeitig trennen. Drei betrunkene und polizeibekannte Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren kamen vorübergehend in Gewahrsam. In einigen anderen Orten sei das bereitgelegte Holz durch Unbekannte vorzeitig in Brand gesetzt worden, hieß es. Ansonsten gab es keine größeren Störungen während der verschiedenen Volksfeste.

Alle Osterfeuer standen wegen der hohen Waldbrandgefahr unter besonderer Beobachtung der örtlichen Feuerwehren. In weiten Teilen Sachsen-Anhalts steigt aufgrund von Trockenheit und Hitze seit Tagen die Waldbrandgefahr. Seit Samstag gilt auch im Bereich Stendal und in der Altmark die Warnstufe drei, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle mit. Zuvor hatten bereits vier andere Regionen vor einer hohen Waldbrandgefahr gewarnt. Ab Ostersonntag gilt diese Warnstufe auch für den Raum Wittenberg. An den Tagen nach Ostern soll sich die Waldbrandlage aber langsam entspannen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, bringt ein Tiefdruckgebiet für mehrere Tage Schauer und Gewitter. Auch die Temperaturen sollen sinken.