London (dpa). Die Wett-Experten hatten Recht: Prinz Williams Braut Catherine hat wie von vielen erwartet in einem Kleid der Designerin Sarah Burton vom Label "Alexander McQueen" geheiratet. Sie überraschte mit einer romantischen Ader. Beim Entwurf des cremeweißen Kleides habe die Braut viele eigene Ideen eingebracht, teilte der Palast mit.

Symbolik: Blickfang des Hochzeitskleides war vor allem das transparente Spitzenoberteil, das Schultern und Arme bedeckte. Darüber zogen sich Blumenranken, die die vier Teile Großbritanniens symbolisierten: englische Rose, schottische Distel, walisische Osterglocken, irisches Kleeblatt.

Spitzenbesatz: Der Spitzenbesatz war in aufwendiger Handarbeit von der "Royal School of Needlework" gefertigt worden, die sich für die Bewahrung alter Handarbeitstechniken einsetzt. Die dabei verwendete Technik stammt aus den 1820er Jahren und wurde in Irland entwickelt.

Das Mieder: Das Mieder und der Rock des Kleides wurden aus elfenbeinfarbener und weißer Gaze gefertigt und sollten an eine sich öffnende Blüte erinnern.

Der Schleier:Auch der Schleier wurde in der "Royal School of Needlework" gefertigt und mit handgestickten Blumen dekoriert. Das Diadem war eine Leihgabe von Williams Großmutter Queen Elizabeth II. Das Cartier-Stück aus dem Jahr 1936 war ein Geschenk des Vaters der Queen, des späteren Königs George VI., an seine Frau gewesen.

Der Brautstrauß: Auch mit ihrem Brautstrauß hat Kate Middleton ihrem frisch angetrauten Ehemann eine Liebeserklärung gemacht. Neben Maiglöckchen, Hyazinthen, Myrte und Efeu bestand das Bouquet auch aus Bartnelken – auf Englisch "sweet William", also "süßer William" genannt. Allen Blumen wird eine bestimmte Bedeutung nachgesagt. Die Bartnelken stehen für Edelmut, die Maiglöckchen für die Wiederkehr von Glück, Hyazinthen symbolisierten beständige Liebe, die Myrte ist ein Symbol für Ehe und Liebe.