Magdeburg/Frankfurt (dpa). Die Lokführergewerkschaft GDL hat gestern einen 72-Stunden-Streik bei einigen Regiobahnen gestartet. Ein Sprecher in der Zentrale der Arbeitnehmerorganisation in Frankfurt bestätigte den Auftakt des Arbeitskampfes um 14 Uhr. In Sachsen-Anhalt sind der Harz-Elbe-Express und die Mitteldeutsche Regiobahn betroffen, die zum Unternehmen Veolia gehören. Der auf drei Tage angelegte Ausstand ist der bisher längste im Tarifkonflikt mit Konkurrenzunternehmen der Deutschen Bahn.

Bei der komplizierten Aus-einandersetzung zwischen GDL und den restlichen Regiobahnen geht es im Kern um eine einheitliche Bezahlung aller 26000 Lokführer in Deutschland. Die Gewerkschaft will, dass auch die etwa 6000 Angestellten in den Führerständen der Regiobahnen auf dem hohen Niveau des Marktführers Deutsche Bahn bezahlt werden.