Schierke (tk). Zehn Minuten Aussprache – ein grenzüberschreitender Vorstandsbeschluss: Der Namensstreit unter Harzer Hoteliers und Gastronomen ist beigelegt.

Heinrich Nürnberg, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes im Ostharz, gestern zur Volksstimme: "In der gemeinsamen Sitzung beider Harzer Kreisvorstände hat der Vorschlag aus dem Westharz schnell Zustimmung gefunden." Demnach werden beide Gastronomieverbände auch künftig "Harz" heißen – mit dem unterscheidenden Zusatz Sachsen-Anhalt bzw. Niedersachsen. Im Westharz hatte sich 2005 ein Harzer Kreisverband gegründet, im Osten zwei Jahre später. "Aufgefallen" ist den Niedersachsen dieses Namensdoppel erst vor wenigen Tagen. Das Verhältnis im Harz ist wegen des Jahre währenden Streits um den Namen Oberharzstadt getrübt.

Dagegen wollen die Gastronomen ein Zeichen setzen, sich gemeinsam in einem Gremium des Tourismusverbandes engagieren. Laut Nürnberg gibt es fortan dreimal im Jahr gemeinsame Vorstandsberatungen. Beim nächsten Mal steht ein Miteinander in Fragen der Bad Harzburger Hotelfachschule auf der Tagesordnung.