Magdeburg (sj). Hebammen haben gestern bundesweit bei Protesten auf ihre Lage aufmerksam gemacht. Für viele freiberufliche Geburtshelferinnen lohnt sich ein Einsatz wegen geringer Vergütung und enorm gestiegener Berufshaftpflichtbeiträge nicht mehr. In Magdeburg protestierten zwölf Hebammen. An einem Stand hatten sie über ihr Leistungs-angebot vor und nach der Geburt informiert. "Wir hatten eine große Resonanz", sagte Yvonne Knuth, stellvertretende Landesvorsitzende des Hebammenverbandes.

Die Grünen im Bundestag forderten erneut Verbesserungen für die Hebammen. In der nächsten Woche wird der Bundestag über eine Verankerung der Hebammenhilfe im Sozialgesetzbuch debattieren. Der Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler (FDP), habe seine Zusagen zur Verbesserung der Lage der Hebammen nicht eingehalten.Meinung