Leipzig/Colbitz (dpa/vs). Die Autobahn A14 kann wie geplant nördlich von Magdeburg verlängert werden. Die Klage eines Tongrubenbesitzers gegen den 7,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen Wolmirstedt und Colbitz hatte am Bundesverwaltungsgericht keinen Erfolg. Sie wurde am Mittwoch abgewiesen. Die Richter sind der Auffassung, dass sich auf dem Areal keine wertvollen Bodenschätze befinden und die geplante Autobahntrasse daher nicht zu beanstanden ist (Az BVerwG 9 A 15.10). Der Unternehmer wollte auf seinem Grundstück Quarzit und Ton abbauen und hatte vorgeschlagen, ein Stück der Autobahn mit Stelzen über das Areal zu führen.
Ein weiteres Verfahren gegen die A14 war zwei Wochen am Bundesverwaltungsgericht mit einem Vergleich beendet worden (die Volksstimme berichtete). Die Umweltschutzorganisation BUND und die Planer einigten sich, dass ein 1,5 Kilometer langer Teil aus den Planungen herausgenommen wird.
Die Autobahn verläuft derzeit von der A4 in Sachsen über Leipzig und Halle nach Magdeburg. Künftig soll sie auch durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen.
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