Kalbe (cn). Mehr als 243000 Euro sind in den vergangenen Monaten in die Teilsanierung des Kalbenser Kulturhauses geflossen. Dafür hat die Stadt sowohl ein Förderprogramm gegen den demografischen Wandel, aufgelegt vom Entwicklungsministerium des Landes, als auch das Leaderprogramm genutzt. Mit einer Feierstunde wurden die Maßnahmen gestern Nachmittag offiziell für beendet erklärt.

Mit Hilfe des Förderprogrammes gegen den demografischen Wandel waren unter anderem die Bibliothek ins Kulturhaus integriert, der Spielplatz hergerichtet und ein neues Domizil für den Seniorenklub geschaffen worden. Die dafür genutzten Räume hatten vorher leer gestanden. Mit Leader-Mitteln sind hingegen die Heizung des Hauses saniert und ein Schankbereich für den Mehrzwecksaal geschaffen worden. Dieser wird nicht nur von Kalbensern, sondern von den Bewohnern der gesamten Region besucht, dann nämlich, wenn dort große Kulturveranstaltungen stattfinden.

Die Unterhaltung des Hauses ist allerdings, so Bürgermeister Karsten Ruth, "für eine Stadt wie Kalbe schwer zu leisten."