Magdeburg/Halle (vs). An den Flüssen in Sachsen-Anhalt bleibt die Lage auch am Montag noch angespannt. Flächendeckend gebe es im Land Hochwasser, sagte Peter Hasdorf von der Landeshochwasserzentrale am Montagmorgen. Das Augenmerk richte sich aber weiterhin auf den Süden des Landes. Die höchste Alarmstufe 4 gelte weiterhin für die Weiße Elster am Pegel Oberthau (Landkreis Merseburg-Querfurt) und für die Saale am Pegel Camburg-Stöben (Thüringen) direkt an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.

In Magdeburg lag der Pegel der Elbe am Montagmorgen bei 3,92 Meter. Weiterhin ruhig ist die Lage hingegen im Harz. Für Bode, Selke und Ilse gelte nur die erste von vier Alarmstufen. In Halle stieg der Pegelstand der Saale auf knapp 5,70 Meter. Dort gilt die Alarmstufe 3. Einige Straßen seien bereits gesperrt und Ortschaften mit dem Auto nicht mehr erreichbar.

In den kommenden beiden Tagen soll sich laut Hasdorf die Lage mit den kalten Temperaturen ein wenig stabilisieren. In der zweiten Wochenhälfte rechnet das Landeshochwasserzentrum allerdings wieder mit einem Anstieg der Flusspegel. "Entspannung ist also noch nicht in Sicht", sagte Hasdorf.

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