Magdeburg (vs). In den Hochwassergebieten in Sachsen-Anhalt bleibt die Lage trotz mancherorts sinkender Pegelstände angespannt. Am Dienstag galt an fünf Orten die höchste Alarmstufe 4. Darunter waren, wie der Landesbetrieb für Hochwasserschutz informierte, die Saale bei Halle und Calbe und die Elbe bei Barby. Magdeburg erwartete für Mittwoch den Scheitel der Elbe mit 6,20 Metern.

Nach Angaben von Burkhard Henning vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz werden die Wasserstände an Unstrut, Saale und Bode weiterhin auf hohem Niveau bleiben. An der Elbe würde die Wasserstände sinken, aber ebenfalls hoch bleiben. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden, sagte Henning.

Beobachtet werden müsse auch die Situation im Landkreis Stendal. Henning verwies unter anderem auf den Aland, der sonst eher selten Hochwasser führe. Der Fluss werde zum Ende dieser Woche auf den Scheitel der Elbe treffen. Zugleich verwies Henning darauf, dass das Betreten der Deiche verboten sei. Dies behindere auch die Einsatzkräfte.

Nach Angaben der Stadtverwaltung Magdeburg werden die Wasserstände aufgrund des langen Scheitels an der Elbe erst ab Donnerstag im Stadtgebiet langsam zurückgehen. Die Deiche würden rund im die Uhr bewacht. Bei Betreten trotz Verbots drohten Platzverweise und Ordnungsgelder. Das Betreten abgesperrter Bereiche sei aufgrund der starken Strömungen lebensgefährlich.

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