Magdeburg (dapd). Der katholische Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, fordert mehr Engagement für das Gemeinwesen. Die Menschheit habe nur dann eine "Zukunft in Würde und Freiheit", wenn sich immer mehr für das "Wohl der einen Welt" engagierten, sagte Feige am Sonnabend bei seinem Neujahrsempfang für Ehrenamtliche, die sich für "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" einsetzen.

Eine Haltung von "nach mir die Sintflut" gehe nicht mehr, betonte der Bischof. "Wir alle stehen in der Pflicht zu handeln." Jeder Einzelne sei das "sowohl den zahlreichen Opfern unserer Zeit schuldig als auch den künftigen Generationen".

Feige kritisierte auch das Konsumverhalten der reichen Völker. Dadurch würden große Gebiete der Erde als Lebensraum zerstört. Arme Länder würden so noch ärmer. Wenn sich daran nichts ändere, gerate das Lebensumfeld von vielen hundert Millionen Menschen immer mehr in Gefahr.

Wie mag es Gott ergangen sein, als er die Welt erschuf…? Clown Leo aus Halle – alias Steffen Schulz – wagte eine Antwort auf seine Weise.