Die Polizei ermittelt auf Antrag der Leitung der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg-Madel in einem Fall von Körperverletzung. Ein 25 Jahre alter Häftling aus dem Hochsicherheitsgefängnis im Jerichower Land soll von drei Mitgefangenen über Wochen regelrecht gefoltert und misshandelt worden sein.
Magdeburg l Am ersten Wochenende dieses Jahres, dem 7. und 8. Januar, hatte ein Häftling gegenüber dem Justizpersonal der Haftanstalt Burg-Madel den Verdacht geäußert, dass ein Gefangener der Vollzugsabteilung 5 womöglich seit längerer Zeit gequält wird. Daraufhin wurde der betreffende 25-Jährige dem medizinischen Dienst vorgestellt. Die Untersuchung ergab "Hämatome am gesamten Körper und Verletzungen im Genitalbereich".
Am darauffolgenden Montag wurde dann bekannt, dass der Verletzte über Wochen hinweg von seinem 26 Jahre alten Zellengenossen, der unter anderem wegen räuberischer Erpressung bis 2014 eine Haftstrafe absitzen muss, gefoltert und misshandelt worden sein soll. Außerdem sollen an den brutalen Übergriffen noch zwei Häftlinge aus der Abteilung 5b beteiligt gewesen sein.
Der Gefolterte, der wegen schweren Diebstahls und Raubs bis 2015 im Strafvollzug sitzt, soll von den dreien zudem gezwungen worden sein, über Wochen seinen Haftraum nicht zu verlassen; er durfte nicht duschen, und er musste sein sogenanntes Einkaufsgeld als Schutzgeld abgeben.
Ihm sei lediglich erlaubt worden, sich unter großen Schmerzen zu seiner Arbeit auf dem Anstaltgelände zu quälen. Immer die Drohung im Nacken: Wir schlagen dich tot, wenn du den Mund aufmachst! Weil er Todesangst hatte, hielt sich der 25-Jährige daran.
Inzwischen wurde das Opfer auf die Krankenstation verlegt. Dass es aufgrund der Verletzungen im Genitalbereich Spätfolgen geben könnte, sei nicht ausgeschlossen, hieß es.
Sachsen-Anhalts Justizstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer bestätigte gegenüber der Volksstimme den Vorfall. "Das Ministerium hat von der Anstaltsleitung noch am 9. Januar eine Mitteilung über einen besonderen Vorfall in der Haftanstalt bekommen, eine ausführlichere Darstellung am 11. Januar. Seit dem 17. Januar liegt ein mehrseitiger Bericht vor." Die Anstaltsleitung habe den Fall "von Amts wegen" bei der Polizei angezeigt. Und diese habe daraufhin "Befragungen" in der JVA durchgeführt. Zum Tathergang wollte sich das Ministerium mit Verweis auf das "laufende Verfahren" nicht äußern. Der mutmaßliche Täter sei verlegt worden.
Grundsätzlich gebe es in der mit 530 Inhaftierten belegten JVA nur Einzelzimmer. Nur wenn Gründe wie Selbstmordgefahr vorliegen oder es zwei Strafgefangene ausdrücklich wünschen, leben zwei Häftlinge in einem Raum. Letzteres habe, wie verlautete, im vorliegenden Fall vorgelegen. Der 25-Jährige, der zum ersten Mal in Haft ist, habe sich vor der Einzelunterbringung gefürchtet und den schriftlichen Antrag gestellt, sich mit dem 26-Jährigen, den er kannte, einen Haftraum zu teilen.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....
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