Magdeburg/Wiesbaden (dpa) l Sachsen-Anhalt hat gemessen an der Zahl der Einwohner so viele Krebstote wie kein anderes Bundesland. Im Jahr 2010 wurden 345,0 Todesfälle pro 100 000 Einwohner gezählt, im Bundesdurchschnitt waren es 267,7 Todesfälle. Dies geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.
Bundesweit stirbt jeder Vierte an Krebs. Krebs sei damit nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache, heißt es in einer gestern veröffentlichten Statistik zum Welt-Krebstag am heutigen Sonnabend. Der häufigste tödliche Tumor bei Männern ist Lungenkrebs, bei Frauen Brustkrebs.
Zu möglichen Ursachen machte das Amt keine Angaben. "Man kann es nie eindimensional begründen", sagte der Sprecher des Magdeburger Sozialministeriums, Holger Paech. Vielmehr komme eine Reihe von Ursachen zusammen. Dazu gehöre etwa auch das durchschnittliche Alter der Bevölkerung, das bei Abwanderung junger Leute stark steigt.
Insgesamt habe sich die Lebenserwartung in Sachsen-Anhalt in den vergangenen 20 Jahren deutlich erhöht. Lag sie damals bei 77 Jahren für Frauen, so seien es jetzt 82 Jahre. Bei Männern stieg die Lebenserwartung zeitgleich von 70 auf 75 Jahre.
Nach der Statistik aus Wiesbaden gibt es vergleichsweise viele Krebstote noch im Saarland (313,6 Fälle pro 100 000 Einwohner) und Mecklenburg-Vorpommern (308,1 Fälle).
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.
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