• 20. Juni 2013


Newsticker

Sie sind hier:



48 Fachfrauen im Land helfen jungen Familien bei Alltagsbewältigung und Problemen / Ausweitung des Projektes möglich


Ministerium: Das System der Familienhebammen hat sich bewährt

23.07.2012 04:30 Uhr |




Eine Familienhebamme bespricht mit einer werdenden Mutter bei einem Hausbesuch anstehende Termine.

Eine Familienhebamme bespricht mit einer werdenden Mutter bei einem Hausbesuch anstehende Termine. | Foto: ZB Eine Familienhebamme bespricht mit einer werdenden Mutter bei einem Hausbesuch anstehende Termine. | Foto: ZB

Magdeburg (dpa) l 48 Familienhebammen helfen in Sachsen-Anhalt vor allem jungen und überforderten Eltern, mit ihrem Nachwuchs zurecht zu kommen. Sie unterstützen besonders junge und überforderte Eltern. Das Modell der Familienhebammen hat sich aus Sicht des Sozialministeriums in Sachsen-Anhalt bewährt. Inzwischen sind landesweit 48 speziell qualifizierte Fachfrauen als Familienhebammen tätig. Seit 2006, dem Start des Projekts in Sachsen-Anhalt, seien mehr als 1000 Familien betreut worden. "Das Netz der Familienhebammen in Sachsen-Anhalt ist stabil und wird allgemein als auskömmlich eingeschätzt", so ein Sprecher.

Anzeige

Es sei gezielt in jenen Regionen ausgebildet und spezialisiert worden, in denen die Jugendämter den Bedarf erkannt hätten. Er ergänzte: "Sollten nunmehr allerdings Jugendämter signalisieren, dass noch mehr Unterstützung und Betreuung wünschenswert wäre, so ist in diesen Regionen dann über eine mögliche Ausweitung des Familienhebammen-Projektes zu befinden." Nach einer vom Bund finanzierten Erhebung für den Zeitraum 2007 bis 2009 brauchen vor allem junge Mütter und Väter Hilfe, die von ihren Familien nicht ausreichend unterstützt wurden, die allgemein überfordert waren. Sie hatten Probleme bei der Alltagsbewältigung oder wussten schlichtweg zu wenig über die Säuglingspflege.

Den Kontakt zwischen Familie und Familienhebamme stellen meist die Jugendämter her. Aber auch Ärzte und Kliniken geben jungen Müttern Tipps, wie sie eine speziell geschulte Hebamme kontaktieren können.

Seit dem 1. Juli engagiert sich auch der Bund und stellt für Familienhebammen bis einschließlich 2015 alles in allem 177 Millionen Euro bereit. Damit sollen Kindesvernachlässigung und Missbrauch eingedämmt werden. Den Einsatz der Familienhebammen sieht das neue Kinderschutzgesetz vor, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat. Die ersten Familienhebammen in Deutschland wurden vor mehr als 30 Jahren in Bremen eingesetzt. Laut Hebammenverband gibt es bundesweit rund 1500 Familienhebammen.



Kommentare 0 Kommentare


Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-07-23 04:30:02
Letzte Änderung am 2012-07-23 04:30:02

Volksstimme.de



Newsletter kostenlos abonnieren und keine Nachricht mehr verpassen!


Der Volksstimme.de-Newsletter: Das Wichtigste vom Tage kostenlos per E-Mail. Bitte tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken anschließend auf "Absenden" (Mit dem Eintragen und Abschicken Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie unsere Datenschutzbestimmungen akzeptiert.):
Hier E-Mail-Adresse eintragen

Sicherheitscode



Newsletter abonnieren


Sie vermissen einen Artikel?


Die Volksstimme komplett als E-Paper

Bestellen Sie sich jetzt die tagesaktuelle Ausgabe der Volksstimme bequem als digitales E-Paper für nur 1,00 Euro in unserem Onlinekiosk.


Anzeigen


Bilder aus Sachsen-Anhalt


Hochwasser aus der Luft
Hochwasser 2013 in Magdeburg: Herrenkrug. Foto: Oliver Schlicht

Magdeburg (ri) l Riesige Flächen sind in den vergangenen Tagen vom Hochwasser in der Region... weiterlesen


18.06.2013 13:15 Uhr
  • Kamera


Leerstehendes Haus in Flammen

Tangermünde (mh). Tangermündes Feuerwehr kämpft derzeit nicht nur gegen das Hochwasser... weiterlesen


16.06.2013 09:43 Uhr
  • Kamera


Spektakuläre Aktion zum Lückenschluss im Fischbecker Deich

Tangermünde/Fischbeck. Die Schiffssprengung im Deich bei Fischbeck ist zu 75 Prozent geglückt... weiterlesen


15.06.2013 12:47 Uhr
  • gefallen
  • Kamera


Weitere Bildstrecken

Neueste Leserkommentare


Alle 20 Minuten ein Bus mit 10 Plätzen? Das ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Wenn dieser Minibus wenigstens im Pendelverkehr fahren würde, wäre das vielleicht aussreichend. Aber 2 Minuten bis zum Allee-Center und 2 Minuten zurück, dann 15 Minuten Pause? Wer kommt bei der MVB eigentlich immer auf solche Ideen?

von schmied am 18.06.2013, 19:58 Uhr

Wer hilft uns bei Tag und bei Nacht - das THW,die Armee, die Feuerwehr, sie halten wacht. Die Mitarbeiter kennen keine Rast und Ruh - sie helfen schnell, vor Ort,im nu. Persönliche Grenzen kennen sie niccht - die Sorge um Andere steht ihnen im Gesicht. Der Erfolg trifft er dann auch ein - bestätigt jedesmal ihr Vorhandensein. Habt herzlichst Dank für Eure Kraft und Zeit - das nächste mal steht Ihr wieder bereit! DANKE - DANKE - DANKE

von Palice am 18.06.2013, 14:22 Uhr

Weitere Leserkommentare

Facebook



Nutzerlogin

Loggen Sie sich auf Volksstimme.de ein, um

- kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter zu abonnieren
- Artikel auf Volksstimme.de zu kommentieren
- Ihre eigene Startseite (Nachrichtenbereich) zu gestalten

Sind Sie noch kein Nutzer auf Volksstimme.de? Dann registrieren Sie sich doch einfach und kostenlos!

Für die Anmeldung müssen Cookies in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wichtiger Hinweis für Volksstimme.digital-Nutzer: Bitte nutzen Sie diesen Link oder klicken Sie auf E-Paper Login in der oberen Navigation

Benutzername: Passwort:

Jetzt anmelden Passwort vergessen