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Wiesbaden (dapd/au) l Hat Ihnen eigentlich schon mal jemand gesagt, dass Sie ein richtig dummes Arschloch sind? Ja, genau Sie! Da brauchen Sie jetzt gar nicht so dämlich zu glotzen. So blöd, wie Sie aussehen, sind Sie doch gar nicht - das könnte niemand. Aber machen wir uns nichts vor, die Suppe der Weisheit haben Sie mit einer Gabel gegessen ...
Na, ist Ihnen gerade die Hutschnur geplatzt? Oder gehören Sie zu den Menschen, die anonyme Beleidigungen locker wegstecken? Dann könnten Sie problemlos bei Deutschlands erster Schimpfhotline anheuern, die seit einigen Wochen in Hessen betrieben wird. Die Idee, sich für Geld am Telefon beschimpfen zu lassen, kam den Geschäftsmännern Ralf Schulte und Alexander Brandenburger bei ihrer Arbeit in der Werbebranche. Dort werde viel gewütet, sagt Schulte. "Wenn man sich schon anscheißen lässt, kann man sich auch dafür bezahlen lassen." Außerdem verschaffe es den Leuten Erleichterung, wenn sie ihrem Ärger Luft machten.
"Es gibt eben Tage, da möchte man am liebsten ausrasten und jemanden zur Schnecke machen", ergänzt Schulte. Privater und beruflicher Stress mische sich oft zu einer "Gesamtwut", die ein Ventil suche. Ausrasten ziehe immer Konsequenzen nach sich, sagt er. Das "Auskotzen" an der Hotline aber bleibe mit 1,49 Euro pro Minute aus dem Festnetz zwar nicht kosten-, aber immerhin folgenlos. Eine Hand voll Mitarbeiter, allesamt Freunde oder Bekannte der Initiatoren, sei derzeit "rund 16 bis 18 Stunden" am Tag erreichbar.
Doch nicht alle stecken die fiesen Beleidigungen von fremden Menschen so locker weg. Eine Freundin der beiden hatte bereits von ihrem ersten Anruf die Nase so voll, dass sie den Job schmiss. Wen sie danach wohl angerufen hat?
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Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!
@Heidemarie: Ehegatten dürfen also nicht zwei Frauen oder zwei Männer sein? Nur weil Sie früher Mutter, Vater, Kind gespielt haben und es nicht anders gezeigt bekommen haben? Ich denke, es gibt durchaus stärkere Familen im Rahmen gleichgeschlechtlicher Beziehungen, als es so manche Frau und ihr Gatte auch nur entfernt sein können. Liebe Heidemarie, liebe Frau v. Beverfoerde, wachen Sie auf und akzeptieren Sie, dass es auch noch eine Dasein außerhalb des Tellerrandes gibt. Ihre ewig gestrigen Ansichten interessieren keinen mehr, rütteln höchstens mal dazu wach, Ihnen auf diesem Weg Ihre Engstirnigkeit aufzuzeigen. Mühselig ist das ...