Burg/Hannover (am/dpa) l Die bei einem Raubmord in einem Supermarkt in Hannover-Stöckjen verwendete Schusswaffe ist auch bei einem bewaffneten Überfall auf einen Rewe-Markt am 12. August in Burg verwendet worden. Das bestätigte die Polizei in Burg am Montag.

Der Täter hatte damals kurz vor Ladenschluss von einer Kassiererin etwa 1000 Euro erpresst. Der Mann hatte auch auf die Frau geschossen. Es war ein Streifschuss. Ein Projektil wurde erst viel später entdeckt. Zunächst war die Polizei von einer Schreckschusswaffe ausgegangen.

In Hannover-Stöcken hatte der Täter einen 21-jährigen Mann erschossen, der der Verkäuferin zu Hilfe kommen wollte. Ein weiterer Kunde wurde verletzt. Nach dem Täter wird weiter gefahndet. Laut Waffengutachten wurde die Pistole an mindestens vier Tatorten eingesetzt.

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