Halle ( dpa ). Nach dem Tod von Michael Jackson will das Beatles-Museum in Halle am Alten Markt 12 das Erbe des " King of Pop " ausführlicher in der Sammlung präsentieren. Hauptaspekte seien die Zusammenarbeit mit Paul McCartney und die 251 Beatles-Lieder, die Jackson im Jahr 1985 für 47, 5 Millionen US-Dollar erworben hatte, sagte Museumsgründer Rainer Moers gestern der Deutschen Presse-Agentur dpa in Halle. " Material ist genug da, das Problem ist nur der Platz. " Das Beatles Museum hat die weltweit größte Sammlung der britischen Rockband. Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren gestorben.

Das Museum will nun die Duett-Singles " Say Say Say " und " The Girl Is Mine " eine Zeit lang stärker in den Mittelpunkt rücken. Die beiden Lieder hatte Ex-Beatle Paul McCartney Anfang der 80 er Jahre mit Jackson aufgenommen.

Das Museum will auch Belege für den Verkauf der Rechte an den 251 Beatles-Liedern zeigen. Auch der Ex-Beatle habe Geld dafür geboten, aber damals noch nicht so viel Geld aufbringen können wie Jackson, sagte Moers. Zum Verkauf hatte der ATV-Musikverlag gestanden. In einem Brief von McCartney aus dem Jahr 1981 ist zu lesen : " Ich bin nur an den Beatles-Melodien interessiert. "

Aus Jacksons Erbe könnten laut Moers die insgesamt 251 Lieder nun doch noch an Mc-Cartney fallen. Jackson habe Anfang des Jahres geäußert, dass der Beatles-Besitz im Falle seines Todes an den 67-J ährigen fällt, sagte Moers.