Fischbeck l Auch auf einem Stück Land von Bauer Dieter Northe aus Fischbeck und von Jürgen Mund aus Schönhausen auf dem sogenannten Stück "Kamern" an der Gemarkungsgrenze zwischen Schönhausen und Fischbeck. Über einen Meter hoch hatte hier im Juni 2013 das Deichbruchwasser gestanden. Das haben die erst seit wenigen Jahren auf dieser rund 3000 Quadratmeter großen Ausgleichs- und Ersatzfläche für die Flächenversiegelung durch den Neubau der B188 samt Elbbrücke gepflanzten Lärchen nicht verkraftet.

Seit gestern wachsen hier nun inmitten einiger junger Eichen, die wohl überlebt haben, neue Bäume: 300 Erlen und 50 Ulmen.

"Wir hatten eine Anfrage von einer Jagdgenossenschaft aus der Altmark erhalten. Die wollten 1000 Euro für die Wiederaufforstung einer gefluteten Waldfläche eines Landwirtes zur Verfügung stellen", berichtet Revierförster Roland Eckert vom zuständigen Betreuungsrevier Klietz, das zum Betreuungsforstamt Elb-Havel-Winkel gehört. "Diese Fläche hier bei Fischbeck ist am besten dafür geeignet. Denn die Besitzer hatten schon gute Vorarbeit geleistet, indem sie die abgestorbenen Bäume und auch das Schwemmgut aus dem Zaun entfernt hatten."

Gern nahmen die Besitzer die Spende an und das Forstamt erledigte nun das Einpflanzen. Insgesamt beschäftigt das Amt sechs Waldarbeiter.

"Die Bedingungen für ein schnelles Anwachsen und gutes Gedeihen sind gut, zumal durch den recht hohen Grundwasserstand die Erde schön feucht ist. Und der Zaun schützt vor Wildverbiss", ist der Förster zuversichtlich, dass sich hier ein gesunder Wald entwickelt. Gleich nebenan befinden sich Erlenwälder. Vereinzelt sind hier Bäume umgekippt - im aufgeweichten Boden konnten sie Stürmen nicht standhalten.

Insgesamt waren 60 Prozent der Waldflächen von Dieter Northe geflutet. Wie hoch die Schäden sind, kann jetzt noch nicht gesagt werden.

Über die Forstbetriebsgemeinschaft Wust-Schönhausen können alle betroffenen Waldbesitzer der Region bis Ende des Jahres Anträge auf Ausgleichszahlungen stellen.

   

Spektakuläre Aktion zum Lückenschluss im F...

Tangermünde/Fischbeck. Die Schiffssprengung im Deich bei Fischbeck ist zu 75 Prozent geglückt. Eine noch klaffende Lücke von 20 Metern soll spätestens am Sonntag geschlossen werden. Mehrere Hubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei sind im Einsatz. Die ungewöhnliche Aktion lockt zahlreiche Schaulustige an.


  • Quelle: Thomas Butzek

  • Sprengung einer Schute bei Fischbeck

    Sprengung einer Schute bei Fischbeck
    Quelle: Thomas Butzek


  • Quelle: Thomas Butzek


  • Quelle: Thoams Butzek


  • Quelle: Thomas Butzek

  • Ein Schuter steht 100 Meter vom Deichbruch entfernt in Warteposition.

    Ein Schuter steht 100 Meter vom Deichbruch entfernt in Warteposition.
    Quelle: Bernd-Volker Brahms


  • Quelle: Bernd-Volker Brahms

  • Igel2

    Igel2
    Quelle: Anke Schleusner-Reinfeldt

  • Igel 1

    Igel 1
    Quelle: Anke Schleusner-Reinfeldt


  • Quelle: Bernd-Volker Brahms


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  • Schweine 6

    Schweine 6
    Quelle: Anke Schleusner-Reinfeldt

Rund 20.000 Hektar im Elbe-Havelland unter...

Fischbeck/Schönhausen/Sandau/Kamern/Klietz. Die Volksstimme ist am Donnerstag erneut über das Überflutungsgebiet im Elbe-Havelland geflogen. Die Tour führte über die Tangerniederung nach Fischbeck, weiter nach Schönhausen bis Sandau. Außerdem ging es über die kritischen Orte Kamern, Klietz und Umgebung.

Land unter in der Altmark

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