Die Methode wurde schon zu DDR-Zeiten für die Spitzen-athleten angewandt, in jüngster Zeit bieten auch immer mehr Studios diese Form des Trainings an: EMS - Elektrostimulationstraining.

Das Training wird mit elektrischen Impulsen unterstützt. Damit der Strom bei den Muskeln ankommt, haben die Trainierenden speziell leitende Funktionskleidung an, über die eine verkabelte Weste, ein Hüftgurt sowie Manschetten für Arme und Beine kommen.

Nahezu jede Muskelgruppe kann vom Gerät einzeln angesteuert werden. Eine Einheit dauert in der Regel 20 Minuten.

"Der Muskel wird etwa 20 Prozent mehr belastet als normal. In relativ kurzer Zeit sind bereits gute Muskelzuwächse erreichbar", sagt Orthopädin Dr. Margit Rudolf. Trainingswissenschaftler Dr. Guido Meyer sieht EMS eher als gute Methode für den Hochleistungsbereich und empfiehlt für den Freizeitsportler andere Alternativen, die nebenbei auch kostengünstiger sind.(ju)