Brocken/Wernigerode l Rund 50.000 Wanderer aus ganz Deutschland werden zum weltgrößten Wandertreff erwartet. Im Programm stehen etliche Exkursionen, geführte Routen und Ausflüge in den sachsen-anhaltischen und in den thüringischen Teil des Harzes. Ohnehin bemühen sich die Mitveranstalter des Harzklubs, dieses Großereignis zu einer Begegnung in der gesamten Region auszugestalten.

Vier Wochen zuvor ist Wernigerode Gastgeber für den Sachsen-Anhalt-Tag. Vom 18. bis 20. Juli wird das Landesfest in diesem Jahr gefeiert. Die Vorbereitungen dafür hätten bereits eine große Qualität, schätzte Rainer Robra (CDU), Chef der Staatskanzlei, gegenüber der Volksstimme ein. Anders als die Sachsen-Anhalt-Tage zuvor, erwarte er im Juli in Wernigerode ein Fest, das über die Stadt hinausstrahlt, von dem auch die Tourismusregion Harz profitieren werde.

Auf dem Brockenstammtisch hatte der Wernigeröder Organisationschef Andreas Heinrich angekündigt, er erwarte bis zu 250.000 Gäste. Offen bekannte er, eine solche Besucherzahl stelle auch die im Ausrichten von Großveranstaltungen erfahrene Tourismusstadt vor Herausforderungen.

Dazu gehöre, dass im historischen Altstadtkern 16 Bühnen aufgebaut werden. Eigens für eine dieser Bühnen wird eine wichtige Verkehrsader der Harzstadt nahezu gesperrt. Zwei Großparkplätze, an den Zufahrten der vierspurigen Bundesstraße 6 gelegen, sollen mindestens 12.000 Autos Platz bieten, Buspendelverkehr werden die Besucher zu den Festplätzen befördern.

Zum Programm gehört eine sogenannte Tourismusmeile, auf der sich Städte und Regionen Sachsen-Anhalts präsentieren können. Noch seien kostenfreie Plätze verfügbar, so Heinrich. Interessierte sollten sich an das Organisationsbüro werden, lautet sein Angebot.

Dass Sachsen-Anhalt sich in Wernigerode als weltoffen und gastfreundlich präsentieren will, wird nicht nur im Festmotto: "Bunte Stadt - buntes Land" deutlich. Für den 18.Sachsen-Anhalt-Tag wird erstmals in seiner Geschichte auf Plakaten und im Hörfunk auch im benachbarten Niedersachsen geworben.

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