Vom 24. bis 26. Juni ist die Hansestadt Gardelegen Gastgeber des 15. Sachsen-Anhalt-Tages. Die Organisatoren erwarten an den drei Tagen insgesamt rund 150000 Besucher.

Gardelegen. Getreu dem Motto "Auf allen Wegen - ab nach Gardelegen" sollen am letzten Juniwochenende möglichst viele Gäste in die Gastgeberstadt kommen. Das wünscht sich Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs (SPD). Denn im Landesfest sieht er die Chance "zu zeigen, wie schön unsere Stadt ist. Es ist in unserem Sinne, diese Chance zu nutzen". Der Sachsen-Anhalt-Tag sei "zweifellos ein Höhepunkt in der Stadtgeschichte", sagte Fuchs gestern bei der Vorstellung des Festprogramms.

Erwartet werden rund 10000 Mitwirkende. Allein der Festumzug am Sonntag, 26. Juni, soll von etwa 4000 Akteuren gestaltet werden. Gardelegen will mit neun Bildern seine 815-jährige Stadtgeschichte erzählen. An allen drei Tagen wird es Programme auf den 13 Bühnen geben. Zu den bekannten Künstlern, die auf den Bühnen der Radiosender auftreten, gehören Mark Medlock, Alphaville, Ute Freudenberg, Frank Zander, WM-Sängerin Velilé, die Hermes House Band und die Ostrocker von City. In Regionaldörfern stellen sich wie schon in den Vorjahren die einzelnen Landstriche Sachsen-Anhalts vor.

Die Landesregierung, der Landtag und die Landeszentrale für politische Bildung präsentieren sich gemeinsam unter dem Thema "Weltoffenes Sachsen-Anhalt". Auf der Bühne am Aschberg wird Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am 24. Juni um 15.30 Uhr den 15. Sachsen-Anhalt-Tag eröffnen.

Während der Festtage werde es zusätzliche Bahnverbindungen geben, kündigte Wolfgang Ball, Sprecher der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt, an. Die Regel- und Sonderzüge fahren halbstündlich von Stendal nach Gardelegen und stündlich von Oebisfelde nach Gardelegen.

Am Stadtrand Richtung Haldensleben (über die Bundesstraße 71) und im Industriegebiet Nord (über die Umgehungsstraße) gibt es zwei zentrale Parkplätze. Zwischen diesen und dem Festgebiet wird ein Pendelverkehr mit Bussen eingerichtet. Für die Nutzung eines Parkplatzes und des Pendelverkehrs benötigen die Besucher eine Festplakette, die es an den Parkplätzen gibt. Zum Festgebiet selbst ist der Eintritt frei.