Berlin - Wim Wenders (69) freut sich "wie Bolle" über den Berlinale-Ehrenbären.

""Zuhause" so geehrt zu werden, in der eigenen Stadt, das ist wunderbar, und da bin ich der Berlinale und dem Dieter Kosslick sehr dankbar", sagte der Regisseur der "Welt am Sonntag". Wenders ist zudem mit seinem Film "Das Salz der Erde" für den Oscar nominiert. Auf die Frage, ob dies der eine Preis sei, der ihm noch fehle, sagte er: "Ob er fehlt, weiß ich nicht. Und ob er mein Leben verändert, wenn er nicht mehr fehlt, bezweifle ich."

Auf der von Festivalchef Kosslick geleiteten 65. Berlinale (5. bis 15 Februar) steht Wenders vielfach im Mittelpunkt. In einer Hommage werden ältere Filme von ihm gezeigt, die er selbst restauriert hat. Der Älteste ist "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" (1972). Den Ehrenbären bekommt Wenders für sein Lebenswerk. Zudem stellt der Regisseur im Wettbewerb sein neuestes Werk vor: "Every Thing Will Be Fine" von Wim Wenders - mit James Franco und Charlotte Gainsbourg.