Paderborn - Die 3. Paderborner Fototage machen die Stadt einen Monat lang zur Bühne für Fotografie von prominenten Fotokünstlern wie auch von Laien.

Mit dabei ist etwa der kanadische Musiker Bryan Adams, der am Freitag in der Städtischen Galerie die Ausstellung einer Auswahl seiner Porträts von kriegsversehrten Soldaten eröffnen wird. Von der in Afghanistan getöteten Pulitzerpreisträgerin Anja Niedringhaus sind Aufnahmen zu sehen, die den Alltag der Menschen in Kriegs- und Krisengebieten zeigen. Auch der Bühnenfotograf Ralph Larmann und die Porträtfotografin Romney Müller-Westernhagen zeigen ihre Arbeiten.

Das Fotofestival hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fotografie in der gesamten Stadt zu zeigen und auch Amateuren eine Plattform zu bieten: Neben acht kuratierten Ausstellungs-Höhepunkten sind unterschiedliche Fotoarbeiten an 24 zum Teil ungewöhnlichen Orten zu sehen, etwa im Friseursalon oder im Autohaus. "Dieses Zusammentreffen von Weltstars und Amateuren, das ist unser Alleinstellungsmerkmal", sagte Markus Runte, Leiter des Stadtmuseums, am Donnerstag bei der Vorstellung der Fototage.