Berlin (dpa/dapd). Der "Ring aus Feuer" ist eine hufeisenförmige Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird. Entlang dieses Gürtels liegt etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane.

Entlang des "Rings aus Feuerbergen" schieben sich im Erdinnern verschiedene Erdplatten untereinander. Je nach Beschaffenheit der Plattenränder sind die dabei auftretenden Erschütterungen größer oder kleiner. Erdstöße in Japan lassen sich mit dem Aufeinandertreffen der Pazifischen Platte auf die Eurasische erklären.

Das Erdbeben in Japan ist eines der schwersten, die weltweit jemals gemessen wurden. "Es ist sicher unter den Top 5", sagte Joachim Saul vom Deutschen Geo-Forschungs-Zentrum in Potsdam. Durch die starke Erschütterung sei ein rund 400 Kilometer langer Bruch in der Erdkruste entstanden. Dort habe sich zwar ein Großteil der Energie entladen. Doch nördlich und südlich könne es zu neuen Beben kommen.