Bill Ramsey (79), Jazz-Sänger und Moderator, der morgen 80 Jahre alt wird, kann mit dem "Schubladendenken" von Jazz-Puristen nichts anfangen. Die Ursache dafür sieht er in der Jazz-Feindlichkeit des Nazi-Regimes: "Es war eine Riesenbefreiung, als der Krieg zu Ende ging und man im Jazz improvisieren durfte. Wenn man dann was anderes machte, war man ein Verräter", sagte Ramsey im Radiosender hr2-kultur. Er sieht sich selbst weder als Entertainer noch als Jazz-Legende. In den USA aufgewachsen, lebt er heute Hamburg.