Eröffnet wird das heutige Finale durch den Finnen "Paradise Oskar", beendet durch die georgische Rockgruppe "Aldrine". Die deutsche Teilnehmerin Lena tritt mit der Startnummer 16 an.

Rund 12 Millionen Euro kostet der diesjährige Eurovision Song Contest in Düsseldorf. Vergleichsweise günstig, findet die ARD-Vorsitzende Monika Piel.

Die Reihenfolge, in der die Länder nach den Bühnenauftritten ihre Wertungen abgeben, ist erstmals nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern wurde nach dem erwarteten Abstimmungsverhalten entschieden. So soll vermieden werden, dass der Gewinner zu früh feststeht

Düsseldorf rechnet mit mehreren Hunderttausend Gästen aus der ganzen Welt. "Das wird eine große Nummer", ist sich Stadtsprecher Manfred Blasczykt sicher.

Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contests ist "Feel your heart beat!". Übersetzt heißt das: "Fühl dein Herz schlagen".

Die dänischen Olsen Brothers, die Grand-Prix-Gewinner des Jahres 2000, geben Lena gute Chancen beim diesjährigen Wettbewerb. "Ihr Lied ist besser als im vergangenen Jahr", sind sich die Geschwister einig.

Rund 120 Millionen Menschen weltweit werden das heutige Finale am Fernseher mitverfolgen.

Die ARD sendet ihr "Wort zum Sonntag" live aus der mit 36 000 Zuschauern gefüllten ESC-Arena in Düsseldorf. Der katholische Pfarrer Gereon Alter aus dem Ruhrgebiet hat für seine Gedanken vier Minuten Zeit.

Bereits gestern Abend mussten die 25 Finalisten ihr Bestes geben: beim Jury-Finale. Alle nationalen Jurys mussten danach bereits ihre Punkte abgeben - und zwar geheim.

Die Jury-Wertung wird heute Abend mit der Wertung des Publikums 50:50 verrechnet.

Das erfolgreichste Grand-Prix-Land ist Irland. Siebenmal hat es in der 56-jährigen Geschichte gewonnen. Frankreich, Großbritannien und Luxemburg konnten jeweils fünfmal überzeugen, Deutschland zweimal - mit Nicole (1982) und Lena (2010)

Los geht es heute Abend um 21 Uhr. Übertragen wird das Finale live in der ARD.